Wir in der Wartburg-Schule
Und die Kinder? Die mögen ihre Schule auch :)
Dienstag, 15. Dezember 2009
Radio eins zu "Unmut über Berliner Schulstrukturreform"
Direktlink: Bericht auf der radioeins-Website
Hier anhören:
Freitag, 27. November 2009
Aktion "Kleinere Klassen in sozialen Brennpunkten"
Ab Montag (30.11.) wird berlinweit plakatiert:Zöllner an Nußbaum zerschellt!
Schulsenator Zöllner hat kleinere Klassen für die Berliner Grundschulen - insbesondere in sozialen Brennpunkten - angekündigt.
Bisher bekommen die Bezirke jedoch keine Gelder, um kleinere Klassen zu finanzieren.
Ohne Finanzierung werden im kommenden Schuljahr keine kleineren Klassen eingerichtet, sondern statt dessen Schulen geschlossen. Und unsere Kinder müssen die Zeche zahlen.
Wir fordern den Senat von Berlin auf: Lassen Sie Ihren Worten Taten folgen, damit kleinere Klassen Realität werden und nicht nur hehre Worte bleiben!
Die Lösung: Zuweisungen an die Bezirke pro Klasse statt pro Schüler!
Mehr Infos: www.Gute-Schulen-fuer-Berlin.de
Mittwoch, 25. November 2009
Zöllner fragen! Informationsveranstaltung zur Schulstrukturreform
in der Aula der Ernst-Reuter-Schule,
Stralsunder Str. 57, 13355 Berlin (Gesundbrunnen)
(U-Bhf. Voltastr. oder Bernauer Str., Bus 247, M27, Tram M10)
Eine gute Gelegenheit Herrn Zöllner zu fragen wie es sein kann, dass kleinere Klassen in sozialen Brennpunkten ankündigt, dann aber nicht finanziert werden. Denn schließlich werden in den Grundschule der sozialen Brennpunkte die Weichen dafür gestellt, ob gute Bildung in Berlin Wirklichkeit wird - oder nur leere Worte bleiben ...
Der Einladungstext:
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Sehr geehrte Damen und Herren,
gemeinsam werden wir in den kommenden Jahren Berlins Schullandschaft deutlich verändern.Künftig wird es nach der Grundschule nur noch zwei Schularten in unserer Stadt geben: Die neue Integrierte Sekundarschule und das Gymnasium. Diese Veränderung wird mit Ihrer Unterstützung eine Verbesserung für alle.
Berlin setzt mit dieser Reform, die die Abschaffung der Hauptschule bedeutet, bundesweitMaßstäbe. Der Unterricht und das Bildungsangebot insgesamt werden weiter entwickelt, dasLernen in kleineren Klassen wird ermöglicht. Der groß angelegte Ausbau zu kostenlosen Ganztagsschulen erreicht nach den Grundschulen nun auch die Schulen ab Klasse 7. Schulen öffnen sich für eine erweiterte Zusammenarbeit mit Unternehmen, Verbänden und freien Trägern der Jugendhilfe für eine vielfältige Bildungsarbeit neben den Unterrichtsangeboten.
Dies bedeutet für uns alle eine große Herausforderung, der wir uns im Interesse der Schülerinnen und Schüler stellen wollen. Gemeinsam laden Senat und der Bezirk Mitte zu einerInformationsveranstaltung Schulstrukturreform ein, auf der wir über die Inhalte und die nächsten Schritte zur Schulstrukturreform berichten und auf Ihre Fragen und Anregungen eingehen wollen.
Die Informationsveranstaltung findet statt am
Montag, dem 14. Dezember 2009,
18 - 20 Uhr
in der Aula der Ernst-Reuter-Schule,
Stralsunder Str. 57, 13355 Berlin (Gesundbrunnen)
(U-Bhf. Voltastr. oder Bernauer Str., Bus 247, M27, Tram M10)
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Es grüßen herzlich
Prof. Dr, E. Jürgen Zöllner
Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung des Landes Berlin
Dagmar Hänisch
Stadträtin für Bildung und Kultur BA Mitte
Mittwoch, 18. November 2009
Offener Brief des BEA Mitte an Senator Zöllner, Senator Nußbaum und die Abgeordneten von Berlin
wir haben uns sehr gefreut über die Ankündigung von Herrn Senator Zöllner, die Klassenfrequenzen in allen Schultypen wieder zu senken. Insbesondere begrüßen wir, dass damit die Schulen in sozialen Brennpunkten wieder eine angemessene Berücksichtigung finden.
Leider mussten wir feststellen, dass diese Ankündigungen bislang in keiner Weise in den finanziellen Zumessungen an die Bezirke Berücksichtigung finden: Die Bezirke sollen ab dem kommenden Schuljahr mit demselben Geld mehr Klassen einrichten. Das trifft nun absurderweise die Bezirke mit den Problemkiezen besonders hart, weil gerade hier kleinere (und also mehr) Klassen eingerichtet werden sollen, wodurch höhere Kosten z.B. für den Unterhalt von Schulgebäuden entstehen. Kurz: die sowieso schon armen Bezirke werden so nochmals zusätzlich benachteiligt!
Weil aber gerade die ärmeren Bezirke diese zusätzlichen Kosten nicht aus eigener Kraft aufbringen können, werden ohne Gegenfinanzierung die Kinder in sozialen Brennpunkten die Zeche zahlen müssen. Denn dann müssen die Klassen im nächsten Schuljahr, trotz anderslautender Ankündigungen in den Medien, mit maximaler Schülerzahl eingerichtet werden. Und es werden in Berlin weiter Schulen geschlossen werden, um Gebäudekosten zu sparen ...
Damit kleine Klassen nicht nur große Worte bleiben fordern wir Sie deshalb auf:
Ermöglichen Sie die dringend notwendige Maßnahme der Klassenfrequenzabsenkung durch zusätzliche Finanzmittel im Bildungsbereich! Dem Versprechen aller Parteien (nicht nur) zur Bundestagswahl, die Bildung sei ein wesentlicher Schwerpunkt, müssen endlich im täglichen politischen Handeln Taten folgen:
Beschlossen und verabschiedet auf der BEA-Sitzung vom 18. 11. 2009
Ehrliche Politik? Protestbrief für die Finanzierung kleinerer Klassen in Brennpunktkiezen
bitte erklären Sie mir als Bürgerin und Mutter von drei Kindern aus Berlin-Mitte-Tiergarten-Moabit West folgendes:
Der Presse war zu entnehmen, dass der Schulsenator plant, die u.a. in unserem Brennpunktkiez angespannte Schulsituation durch Frequenzabsenkungen der Schulklassen zu verbessern. Das ist sehr löblich!
Denn weniger Kinder pro Klasse bei gleichbleibender Lehrerausstattung erlauben mehr Unterstützung für jedes einzelne Kind. Und dies ist in den Schulen von Moabit-West mit sehr hohem Anteil an Kindern, die aus sogenannten "bildungsfernen" Elternhäusern kommen, grundlegend für erfolgreiche Schulbildung. Ansonsten erziehen wir wiederum "bildungsferne" zukünftige Eltern. Außerdem führt eine schlechte Lernsituation an den Schulen im Brennpunktkiez zu einer weiteren sozialen Entmischung, da "bildungsnahe" Eltern ihren Kindern dann an privaten oder außerbezirklichen Schulen bessere Lernbedingungen ermöglichen werden!
Nun mussten wir auf Bezirksebene erfahren, das es für das o.g. Vorhaben der Frequenzabsenkung aber keine hierzu erforderlichen Finanzmittel gibt. Das ist völlig unverständlich!
Denn weniger Kinder pro Klasse bedeuten bei gleichbleibender Kinderanzahl im Bezirk mehr Raumbedarf pro Bezirk, das ergibt die simple Mathematik!
Und die Räume sind ja auch vorhanden, sollen jedoch nun durch Schulschließungen minimiert, sprich eingespart werden!
Daher meine, mittlerweile leider sehr wütenden, Fragen:
Wie kann es sein, dass ein Senator über die Presse wohlmeinende Versprechungen macht, diese aber dann, so wie es sich bisher darstellt, gar nicht umsetzbar sind? Fehlt es an Kommunikation? Fehlen mathematische Grundkenntnisse?
Oder sind Ihnen unsere Kinder egal?
Bitte teilen Sie uns ehrlich mit, ob und wie Sie in Bildung investieren wollen oder ob Sie an der Bildung unserer Kinder, die in gewisser Weise für Sie als politisch Verantwortliche dieser Stadt ja auch "Ihre Kinder" sein sollten, sparen wollen!
MfG
Linda Möhle
Email-Verteiler: Senat und Abgeordnete von Berlin (Stand: 20.11.09)
der-regierende-buergermeister@senatskanzlei.Berlin.de ; briefkasten@senbwf.verwalt-berlin.de ; poststelle@senfin.berlin.de; oeffentlichkeitsarbeit@senstadt.verwalt-berlin.de ; harald.wolf@senwtf.verwalt-berlin.de ; Katrin.Lompscher@senguv.verwalt-berlin.de ; silke.straubel@seninn.verwalt-berlin.de ; poststelle@senias.verwalt-berlin.de ; poststelle@senjust.verwalt-berlin.de
Die Mitglieder des Abgeordnetenhauses Berlin:
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weiss@linksfraktion-berlin.de ; ursula.schenk@gruene-fraktion-berlin.de ; veravordenbaeumen@linkspartei-berlin.de
Hilferuf an die Abgeordneten für die Finanzierung kleinerer Klassen
ich wende mich mit einem Hilferuf an Sie: bitte helfen Sie uns, dass die von Senator Zöllner angekündigten kleineren Klassen in sozialen Brennpunkten auch finanziert werden - und somit tatsächlich eingerichtet werden können!
Zuerst kurz zur Sachlage
Schulsenator Zöllner hat angekündigt, dass zum kommenden Schuljahr 2010/2011 die Klassenfrequenzen wieder gesenkt werden sollen: für Grundschulen auf max. 26 Schüler pro Klasse (z.Zt. 28), für Grundschulen mit mehr als 40% Schülen "nicht deutscher Herkunft" ("ndH") oder Lernmittelbefreiung auf 21 - 25 Schüler pro Klasse (z.Zt. max. 28).
Der Haken
Diese Absenkung der Klassenfrequenzen ist nicht gegenfinanziert. Zwar stellt die Senatsverwaltung für Schule (zuständig für "innere Schulangelegenheiten" wie Lehrer etc.) die Gelder für die nötigen Lehrer zur Verfügung. Die Senatsverwaltung für Finanzen (zuständig für "äußere Schulangelegenheiten" wie Gebäude) weigert sich jedoch, auch die nötigen Klassenräume zu finanzieren bzw. dafür zu sorgen, dass die zur Verfügung stehenden Gelder entsprechend der tatsächlichen Bedarfe unter den Bezirken aufgeteilt werden!
Stattdessen soll es bei der bisherigen Regelung bleiben, nach der die Bezirke die Gelder für Schulen "pro Schülerkopf" untereinander aufteilen. Durch diese Regelung werden jedoch die Bezirke mit sozial schwächerer Struktur systematisch benachteiligt: sie sollen mit demselben Geld für eine bestimmte Schülerzahl mehr (weil kleinere) Klassen einrichten als Bezirke mit besserer Sozialstruktur. Das heisst: die sowieso schon ärmeren Bezirke werden duch diese Regelung systematisch zustätzlich benachteiligt!
Die Lösung
Um zu einer gerechten Lösung zu kommen, müssen die vorhandenen Gelder nach den tatsächlich entstehenden Kosten unter den Bezirken aufgeteilt werden. Das erreicht man dadurch, dass die Gelder nicht nach Anzahl der Schüler aufgeteilt werden, sondern nach Anzahl der Klassen.
Dagegen jedoch sperrt sich die Senatsverwaltung für Finanzen und sagt, sie werde alles tun, um diese gerechtere Aufteilung zu verhindern.
Dann aber werden die Kinder in den sozialen Brennpunkten die Zeche zahlen
Denn das Bezirksamt Mitte hat bereits exemplarisch angekündigt:
Ohne Gegenfinanzierung kleinerer Klassen werden die Klassenfrequenzen in sozialen Brennpunkten nicht abgesenkt werden. Im Gegenteil: es werden weiter Grundschulen in sozialen Brennpunkten geschlossen werden!
Deshalb unser Hilferuf
Bitte helfen Sie uns dabei, eine gerechtere Verteilung der Gelder für Schulen unter den Bezirken zu erwirken! Damit die Schere zwischen armen und reichen Bezirken in Berlin nicht noch weiter auseinander klafft. Und damit auch Kinder in sozialen Brennpunkten eine Chance auf gute Bildung haben!
In der Hoffnung auf Ihr Engagement
Sylke Sedelies
Mutter zweier Grundschüler in Moabit-West
Berlin, 25.11.2009
Montag, 16. November 2009
Kleine Klassen - oder doch nur grosse Worte?
Zuerst die gute Nachricht: Klassenfrequenzen sollen gesenkt werden
Schulsenator Zöllner hat eine Absenkung der Klassenfrequenzen angekündigt: zum kommenden Schuljahr 2010/2011 sollen die Klassenfrequenzen in Regel-Grundschulen wieder auf max. 26 Schüler pro Klasse (z.Zt. 28) gesenkt werden, für Grundschulen mit mehr als 40% Schülen "nicht deutscher Herkunft" ("ndH") oder Lernmittelbefreiung auf 21 - 25 Schüler pro Klasse (z.Zt. 26-28) (das trifft auf 4 von 5 Grundschulen in Moabit-West zu).
Bingo! denkt man: das bleibt zwar weit hinter der Regelung von 2005 mit maximal 20 Schülern in Klassen in sozialen Brennpunkten zurück, aber es ist ein deutlicher Schritt in Richtung guter Schulen in sozialen Brennpunkten.
Und immerhin müssten zum Beispiel in Moabit-West keine Grundschule geschlossen werden. (Wir erinnern uns: der "Raumüberhang" in Moabit-West entstand ja nur dadurch, dass die Klassenfrequenzen in den letzten Jahren Schritt für Schritt erhöht wurden.)
Doch - man ahnt es schon - es gibt einen Haken: die Absenkung der Klassenfrequenzen ist nicht gegenfinanziert ...
Im Moment ist es so, dass sich die 12 Berliner Bezirke den "Topf", den der Senat für den Unterhalt der Schulen bereit stellt, untereinander so aufteilen, dass die Bezirke (vereinfacht gesagt) pro Schüler einen bestimmten Betrag erhalten.
Das führt dazu, dass Bezirke ohne soziale Brennpunkte und mit grösseren Klassen besser da stehen, weil sie für dieselbe Anzahl Schüler (und Menge Geld) weniger Gebäude unterhalten müssen, als Bezirke mit sozialen Brennpunkten, die gehalten sind, für dasselbe Geld mehr Gebäude mit kleineren Klassen zu unterhalten. Kurz: die sowieso schon armen Bezirke werden nochmal zusätzlich belastet.
Fazit:
Der politische Wille für gute Schulen in sozialen Brennpunkten ist da - und ein grosser Schritt in die richtige Richtung getan. Der nächste Schritt muss nun sein, auch die Finanzierung für gute Schulen in sozialen Brennpunkten zu sichern. Damit kleine Klassen Realität werden und nicht nur grosse Worte bleiben ...
Sonntag, 15. November 2009
Termine Dezember 2009
- 2.12., 7.30 - 8 Uhr: Adventstündchen mit Frau Chales de Beaulieu (im Religionsraum)
- 7.12., 14:30 Uhr: Steuergruppensitzung im Amtszimmer
- 7. - 11.12., jeweils 9 - 12.40 Uhr: Feuer-Workshop in der Jül B
- 11.12., 16.30 Uhr: Feuerfest mit Lagerfeuer
- 9.12., 7.30 - 8 Uhr: Adventstündchen
- 10.12., 17.30 Uhr: Schulausschuss-Sitzung (öffentlich!), Parochialstr. 3, Raum 226 (U2 Klosterstr.)
- 14.12., 14.30 Uhr: Gesamtkonferenz im Lehrerzimmer
- 14.12., 18 - 20 Uhr: Informationsveranstaltung zur Schulstrukturreform mit Schulsenator Zöllner und Bezirksstadträtin Hänisch
- 16.12., 7.30 - 8 Uhr: Adventstündchen
- 17.12., 16 Uhr: Vernissage der Ausstellung "Brandklasse III - Schüler machen Feuer und Kunst" im Mitte Museum (Standort Pankstraße 47): Alle künstlerischen Arbeiten der 166 beteiligten Schüler der Feuer-Workshops in den Moabiter Grundschulen - und eine ausführliche Projektdokumentation - werden vom 20. Dezember 2009 bis zum 25. April 2010 im Mitte Museum ausgestellt. Bezirksstadträtin Hänisch eröffnet die Ausstellung
- 17.12., 17.30 Uhr: BVV-Sitzung (öffentlich!), Parochialstr. 3, (U2 Klosterstr.)
- 21.12. - 2.1.: Weihnachtsferien
Donnerstag, 12. November 2009
Moabit liest an der Wartburgschule
15:00 Uhr Herr Kremers (Lehrer): „Die Hexe und der gestohlene Besen“ (Deutsch/Niederländisch)
15:00 Uhr Herr Hüttmann (Lehrer): „Insel der Delphine“ von Scott O`dell (Deutsch/isländisch)
15:20 Frau Dietrich (Lehrerin): „Am Südpol denkt man, ist es heiß“ von Elke Heidenreich (Deutsch)
15:30 Gerd Hoffmann (Schulsozialarbeit): „Der kleine Schwarze Fisch“ von Samad Beranghi (Deutsch)
16:00 Aliyeh El Mahmud (Netzwerk Mama liest vor): „Mein neuer Freund der Mond“ von Walid Taher(Deutsch/arabisch)
16:00 Klasse 5g /Herr Grabow/2 Schülerinnen:
„Karl und das Klomonster“ (Frau Damm -Deutsch/isländisch)
„Wolf sein“ von Bettina Wegenast (Deutsch)
„Conni und das Geheimnis der Koi „ (Deutsch)
„Eigene Gedichte“ (Deutsch)
17:00 Uhr Zeinab Saado (Netzwerk Mama liest vor): „Wie die Ente den Mond sucht“ von Suleman Taufiq (Deutsch/arabisch)
17:00 Uhr Dilek Soytürk (Mutter): „Das Allerwichtigste/En Önemlisi“ von Antonella Abbatiello (Deutsch/Türkisch)
17:30 von Abdallah Hajir (Schulsozialarbeit): Eigene Gedichte von Abdallah Hajir zum Thema Geduld (deutsch/arabisch)
18:00 Uhr Ilona Friebe (Schulsozialarbeit): „Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone“ (Deutsch/Englisch)
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Post vom 15.10.09:
Liebe Schüler/innen, liebe Eltern, liebe Kollegen/innen,
zum zweiten Mal werden wir als Wartburgschule an der Veranstaltung „Moabit liest“ teilnehmen. Dieses Jahr haben wir aber einen anderen Plan, wir möchten mehrere Lesestationen aufbauen, mit Kindern, Jugendlichen und Lehrern. Gerne wollen wir auch die Eltern mit einbinden! Vielleicht hat der Eine oder die Andere von Ihnen/euch Lust als Vorleser/in bei einer Lesestation mit zu machen oder würde gerne eine andere Aufgabe übernehmen!
Gerade sind wir dabei, heraus zu finden, welche Klassen bereit wären, eine Lesestation aufzubauen und vorzubereiten, wir möchten natürlich auch, dass die Älteren der Wartburgschule aus dem Förderschulzweig für Jüngere vorlesen!
Die Veranstaltung findet am Freitag den 13.November 2009 von 15:00 bis 18 Uhr in der Wartburgschule statt.
Als zusätzliches Angebot könnten wir für die Eltern ab 19 Uhr ein Abendprogramm organisieren. Es gibt ja einige Eltern, die bis 18 Uhr noch arbeiten müssen. Das hängt aber von Ihnen/euch ab, ob es gewünscht ist! Machbar ist es!
Frau Ekinci, sorgt für kleine Snacks und Getränke wie Saft, Kaffee, Tee, Waffeln etc. Wünsche können auch geäußert werden.
Wir würden uns über eine rege Teilnahme freuen! Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung.
Eure organisatorischen Ansprechpartner/in
Jouanna Hassoun Harald Hüttmann
Projektkoordinatorin Klassenleiter JÜL C
Tel.: 030-391 058 98
Mobil: 0177-877 12 97
jouanna.hassoun@moabiter-ratschlag.de
Sonntag, 8. November 2009
Wartburg-Mauerstein fällt am 09. November
Frau Knoche und die Schüler der 9. und 10. Klasse ihrer Schülerfirma "Wartburg Painters" haben einen der über 1000 Domino-Mauersteine für unsere Schule gestaltet.Er ist - bis er am Montag 09. November fallen wird - in der Nähe des Reichstages zu finden. Im Dominobuch, in dem alle Mauersteine dokumentiert sind, finden Sie den Stein auf Seite 137.
Ich danke den Schülern der Schülerfirma, Frau Knoche und Frau Bojasch für die Gestaltung des Mauersteins und den positiven Auftritt der Wartburg-Schule bei diesem Event!
U. Meinecke
Sonntag, 1. November 2009
Termine November 2009
- 02.11.: 1. Schultag nach den Herbstferien
- 02. - 13.11.: Anmeldung der Schulanfänger 2010 (Infoblatt der Senatsverwaltung für Bildung)
- 02.11., 14:30 Uhr: Steuergruppensitzung im Amtszimmer
- 05.11.: Tag der offenen Tür
- 09.11.: Wartburg-Mauerstein fällt am Brandenburger Tor
- 09.11., 18:00 Uhr: Schulkonferenz im Raum 102
- 09 - 13.11.: Klasse 9 - Computerkurs bei AEG SIGNUM
- 12.11., 17.30 Uhr: BVV-Sitzung (Parochialstr. 3, Otto-Suhr-Saal)
- 13.11.: 15 - 18 Uhr: "Moabit liest an der Wartburg-Schule" mit Frau Hassoun
- 19.11., 17.30 Uhr: Sitzung des Schulausschusses (Parochialstr. 3. Raum 226)
- 23.11.: AG Bildung Moabit-West trifft sich
- 23.11. - 11.12.: Betriebspraktikum Klassen 9a, 10a und 10b
- 25.11., 7.30 - 8 Uhr: Adventstündchen mit Frau Chales de Beaulieu (im Religionsraum)
- 27.11.: Islamisches Opferfest
- 30.11. - 4.11., jeweils 9 - 12.40 Uhr: Feuer-Workshop in der Jül A
- 4., 11., 16.30 Uhr: Feuerfest mit Lagerfeuer
Samstag, 24. Oktober 2009
Blick über den Tellerrand
Brandenburg will die Relation von 1 Lehrer auf 15,4 Schüler halten
"Kaiser sagte, in einem ersten Schritt würden in der neuen Legislaturperiode 1250 neue Lehrer eingestellt. Außerdem sei geplant, rund 1000 zusätzliche Erzieher zu beschäftigen. Damit soll laut Platzeck erreicht werden, dass die Lehrer-Schüler-Relation von derzeit 1:15,4 trotz bald wieder steigender Schülerzahlen gehalten wird. In den Krippen wird die Relation von Betreuer zu Kindern von 1:7 auf 1:6 verbessert. In den Kitas soll künftig ein Erzieher für zwölf statt bisher für 13 Kinder zuständig sein."
Und es geht doch! ...
Taz-Artikel zur Deutsch-Quote in Problemschulen
Integration - Brauchen Problemschulen eine Deutsch-Quote?
BILDUNG Eine Berliner Schule mit hohem Migrantenanteil macht neue Regeln. Sie garantiert Eltern, dass in einer ersten Klasse die Hälfte der Kinder Deutsch als Muttersprache sprechen
Ja
Cem Özdemir, 43, ist Erzieher, Sozialpädagoge und Bundesvorsitzender
der Grünen
Schulen in sozialen Brennpunkten müssen für Mittelschichtsfamilien attraktiver werden. Ansonsten stimmen die Eltern mit den Füßen ab, wodurch sich die Segregation weiter verschärft. Um eine bessere soziale Mischung in Schulen und Stadtteilen zu erreichen, können Klassen für Kinder mit guten Deutschkenntnissen ein Weg sein - wobei in einem ausgewogenen Verhältnis auch Kinder mit schwächeren Deutschkenntnissen darin aufgenommen werden sollten. Gerade sie profitieren von diesem Umfeld mit am stärksten, ohne dass es den anderen Kindern schadet. Was solche Schulen aber vor allem brauchen, ist eine bessere Ausstattung, gut ausgebildete, motivierte und kreative Pädagogen und eine enge Kooperation mit Kindergärten. Aktive und bildungsbewusste Eltern, die diesen Wandel einfordern, sprechen dann auch für jene Familien, die sich nicht artikulieren können - nicht immer zur Freude von Politik und Verwaltung.
Dagmar Hänisch, 45, Sozialdemokratin, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur der Stadt Berlin
Gelungene soziale und ethnische Integration in "Problemschulen": Es wird viel über den richtigen Weg gestritten. Aber die Realität in Berlin zeigt, um die "Mittelschicht" zu erreichen, reichen motivierte Lehrer, wirksame Sprachförderung, nachweisbare Qualität und individuelle Förderung allein nicht. Dafür bedarf es zusätzlich außergewöhnlicher Wege. Nun also das: eine Modellklasse im Berliner Bezirk Mitte - im Ortsteil Wedding - mit einer Deutschquote als Zugangskriterium. Klar ist, diese Klasse eckt an. Sie will beim bildungsbewussten, auch deutschen Mittelstand Vertrauen in die Schule schaffen und drängt den Anspruch der sozialen und ethnischen Integration für alle erst einmal in die zweite Reihe. Dieses Modell ist auf die Eltern, die gewonnen werden sollen, zugeschnitten. Andere Schulen in Berlin-Mitte haben sich für einen anderen Weg entschieden, etwa das Montessori-, Hochbegabten- oder Theaterprofil. Allen diesen Schulen ist gemeinsam, dass sie überdurchschnittlich positiv bei den Schulinspektionen bewertet werden. Sie müssen also etwas richtig machen.
Andreas Hasenkopf, 25, ist aus Regensburg und hat seinen Beitrag auf taz.de gestellt
Ich halte die "Deutsch-Quote" als Maßnahme, um taktischen Umzügen von Eltern entgegenzuwirken, für angemessen. Dem Problem, dass das Leistungsniveau angeblich sinkt, kann diese Maßnahme natürlich nicht entgegenwirken. Meiner Meinung nach wäre eine gute Mischung von deutschsprachigen und Kindern mit Migrationshintergrund in den Schulen und in den Klassen das Beste. Um Nichtmuttersprachlern die deutsche Sprache besser beizubringen, sollte man vielleicht die Klassen für den Deutschunterricht aufteilen, damit man auf spezielle Sprachprobleme besser eingehen kann.
Angelika Klein-Beber, 66, ist Vorsitzende im Förderverein Evangelische Schule Kreuzberg
Das Problem, das die Kreuzberger Schulen im Moment haben, kann man nur mit einer Quote und der gleichzeitigen Abschaffung der Gebietsverordnung lösen. Auch muss es in Kreuzberg mehr Schulen geben. So können kleinere Klassen geschaffen werden, um mit den Schülern erfolgreich zu arbeiten. Ich habe meine Kinder bewusst auf eine Schule geschickt, die eine durchmischte Schülerstruktur hatte. So bekommen die Kinder ein reales Bild vermittelt, wie unsere Gesellschaft aufgebaut ist. Ich möchte nicht, dass meine Kinder in abgeschotteten, gehobenen Gesellschaftsklassen aufwachsen. Auch türkische oder asiatische Eltern wollen ihre Kinder nicht an Schulen schicken, an der nur zehn Prozent deutsche Kinder sind. Wir brauchen die Deutsch-Quote und mehr Schulen, um ein Auseinanderdriften der Gesellschaft zu verhindern.
Nein
Wolfgang Schuster, 60, ist Jurist und Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart
Stuttgart ist eine Einwanderungsstadt. Knapp 40 Prozent der Einwohner haben Migrationshintergrund, 21 Prozent keine deutsche Staatsangehörigkeit. Aber die Leitlinie unserer Politik ist: Hier sind alle Stuttgarter und Stuttgarterinnen, ob mit oder ohne deutschen Pass. Damit jeder eine faire Chance erhält, brauchen wir keine Quoten und kein "Bussing" von Kindern. Vielmehr müssen wir unsere Angebote individueller auf die Lebenssituationen der Einzelnen ausrichten. Ob jemand integrationsfähig ist oder nicht, liegt weniger an seiner Nationalität als an unterschiedlicher Teilhabe an Bildung, Arbeit und Wohlstand. Deutsch als gemeinsame Umgangssprache ist eine Schlüsselqualifikation. Die Schule kommt hier als Korrektiv oft zu spät. In Stuttgart besuchen 98 Prozent der Kinder im letzten Jahr vor der Schule eine Kita. Dort ist Sprachförderung Kernaufgabe, mehr als die Hälfte der Kinder haben Migrationshintergrund. Wir lehnen Stadtquartiere mit nur einer ethnischen Gruppe ab, haben mit der städtischen Wohnungspolitik Milieus bewusst gemischt. Wenn Türken, Kroaten, Griechen, Aussiedler und Deutsche in einem Haus leben und keine Gruppe dominiert, dann verständigen sich alle auf Deutsch! Die Kinder sowieso. Die Quote in der Schule setzt viel zu spät an und bleibt an der Oberfläche des Problems.
Petra Stanat, 45, unterrichtet an der Freien Universität Berlin Erziehungswissenschaft
Wir wissen aus einer Reihe von Studien, dass es in sogenannten Problemschulen schwieriger ist, optimal zu fördern. Die Leistungen der Schüler sind an diesen Schulen oft niedriger. Dabei scheint aber nicht der Migrantenanteil entscheidend zu sein, sondern vielmehr der Anteil von Kindern aus sozial schwachen Familien und von Kindern mit geringem Vorwissen. Natürlich wäre es wünschenswert, in allen Schulen eine gesunde Mischung von Schülern unterschiedlicher Herkunft zu erreichen. Dies durch Quoten erzwingen zu wollen ist aber unrealistisch - das wird von vielen Eltern nicht akzeptiert. Stattdessen sollte versucht werden, die Angebote von Schulen in schwieriger Lage so zu gestalten, dass diese für privilegierte Familien wieder attraktiv werden. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, das zu erreichen, zum Beispiel durch Setzen von Schulschwerpunkten auf Kunst oder Naturwissenschaften. Einige Schulen machen das erfolgreich vor. Dabei müssen die Schulleitungen und Lehrkräfte massiv unterstützt werden - bei der Entwicklung tragfähiger Konzepte wie auch bei deren Umsetzung. Von der Vorstellung, dass allein durch eine Veränderung der Zusammensetzung der Schülerschaft Probleme gelöst werden können, sollten wir uns endlich verabschieden.
Sevim Dagdelen, 34, sitzt seit 2005 für die Linken im Bundestag und studiert Rechtswissenschaften
Eine "Schule für alle" bedeutet für die Linke nicht, das dreigliedrige selektive Schulsystem abzuschaffen, um dafür neue Selektionsmechanismen einzurichten. Der Diskrepanz zwischen sprachlichen Fähigkeiten der Kinder sozial benachteiligter Familien und den Anforderungen der Schulen wird man mit einer Deutschquote aber nicht gerecht. Stattdessen muss das Bildungssystem umstrukturiert und die öffentlichen Bildungsausgaben auf mindestens 7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erhöht werden. Nur so kann man Rahmenbedingungen für die individuellen Bedürfnisse der Schüler und damit der einzelnen Schulen schaffen. Wer die sprachliche Entwicklung von Kindern mit Migrationshintergrund wirklich verbessern will, muss sich für einen Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung in Kitas mit hoher Qualität der Kinderbetreuung einsetzen. Man muss Gebühren für Kitas abschaffen, die Aus- und Weiterbildung von Kitapersonal fördern. Warum nicht das Recht auf Bildung mit sozialer Ausrichtung im Grundgesetz verankern, statt Deutsch im Grundgesetz und Deutschquote an Schulen? Dann bräuchte man nicht im Nachhinein Defizite kompensieren und wie hier Kinder selektieren und spalten. Für ein solidarisches Miteinander.
Dienstag, 20. Oktober 2009
Tag der offenen Tür (5.11.)
10.00 - 11.30 Uhr: offene Klassenzimmer; anschließend stehen Lehrerinnen und Lehrer der Schuleingangsphase und die Erzieher der Schule für Fragen zur Verfügung
ab 11.30 Uhr: Hortbesichtigung (Zwinglistr. 18)
16.00 - 18.00 Uhr: offene Schule
16.30 Uhr: Info-Veranstaltung der Schulleitung und des Horts zum Anmeldeverfahren und zur Nachmittagsbetreuung
Aktion "Eltern informieren Eltern": Eltern der Wartburg-Schule sind vor Ort und freuen sich auf Fragen und Gespräche von Eltern zu Eltern
Zwinglistr. 37
10555 Berlin